Starke Klima- und Energiemodellregion

Murau Murtal war immer schon Vorreiter in Sachen Klima, Mobilität und Energie – gestern fand der Startschuss für ein besseres Morgen statt. Auf der Agenda standen Nachhaltigkeitsziele und geeignete Instrumente für die Wende im ländlichen Raum. So viel steht schon fest: Nicht nur das Klima wird profitieren, auch die lokale Wirtschaft und die Bevölkerung durch gesicherte Beschäftigung und noch höhere Lebensqualität.

Gemeinsam für ein besseres Klima

Bei der Kick-off-Veranstaltung zur Klima- und Energiemodellregion Murtal am 19. Februar im Holzinnovationszentrum Zeltweg konnte sich die Vorsitzende der Region Murau Murtal, Landtagspräsidentin Manuela Khom, und die Stellvertretende Vorsitzende, 2. Landtagspräsidentin Gabriele Kolar, über zahlreichen Besuch aus Politik, Wirtschaft und Bildung freuen. Denn nur unter reger Beteiligung dieser regionalen Stakeholder kann die Zielsetzung – mittelfristig eine klimaneutrale Region zu werden – gelingen.

In 17 Zielen zur Energiewende

Von der Nachhaltigkeitskoordinatorin Steiermark, Frau DI Gudrun Walter, wurden die 17 Nachhaltigkeitsziele für eine bessere Welt der UNO Mitgliedstaaten erläutert und darauf hingewiesen, dass die Region diesbezüglich eine relevante Handlungsebene darstellt. Weiters gab es einen Erfahrungsbericht der Klima- und Energiemodellregion Murau von Herrn Mag. Erich Fritz, der hervorstrich, dass hier ein wirkungsvolles Instrument für die Energiewende im ländlichen Raum zum Einsatz kommt.

Fokus auf Gebäudeeffizienz und Mobilität

Darauf wurden die Ziele und Maßnahmen der neuen Klima- und Energiemodellregion Murtal von Herrn DI Josef Bärnthaler, Energieagentur Obersteiermark, vorgestellt. Schwerpunkte in Richtung Klimaneutralität sind die Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden und Prozessen, wie auch in der Mobilität, sowie die In-Wert-Setzung der reichlich verfügbaren und noch ungenutzten Potentiale an erneuerbaren Energien wie Biomasse, Solarenergie, Wind und Wasserkraft sowie auch industrieller Abwärme.

Förderung der Wirtschaftsregion

Die Substitution fossiler Energien durch erneuerbare soll die Energiewirtschaft beleben und stärken. Der Kaufkraftabfluss für fossile Energien soll in regionale Projekte umgelenkt und investiert werden, wodurch Arbeitsplätze und Einkommen in der Region gesichert und geschaffen werden. Mit einer Energie- und Mobilitätswende wird die regionale Wirtschaft gefördert und aktiver Klimaschutz betrieben. Auch der jungen Generation wird eine Perspektive für den Verbleib oder die Rückkehr in die Region geboten. Das Projekt wird vom Klima- und Energiefonds gefördert.