Almen, Artenvielfalt und die Zukunft unserer Natur
Vielfalt auf der Alm entdecken
Rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich von der Franzlbauerhütte auf rund 1.500 Metern Seehöhe auf den Weg in Richtung Triebener Törl. Mit dabei waren Jägerinnen und Jäger, Landwirtinnen und Landwirte sowie Mitglieder der Berg- und Naturwacht.
Entlang des Weges zeigte sich, wie vielfältig die Landschaft in den Niederen Tauern ist. Kleine Wasserstellen, trockene Flächen, Wälder und Heidelandschaften wechseln sich ab. Diese unterschiedlichen Lebensräume bieten vielen Pflanzen- und Tierarten wichtige Rückzugsorte.
Natur im Wandel
Bei der Exkursion wurde auch darüber gesprochen, wie sich die Natur durch steigende Temperaturen verändert. Neue Bedingungen können dazu führen, dass sich bestimmte Tierarten und Krankheitserreger stärker ausbreiten.
Expertinnen und Experten aus Wildökologie, Forst und Regionalentwicklung brachten ihr Wissen und ihre Erfahrungen ein. Gemeinsam wurde diskutiert, welche Rolle Almen für die Artenvielfalt und einen funktionierenden Biotopverbund spielen können.
Eine Frage mit vielen Antworten
Eine einfache Antwort auf die Frage „Brauchen Almen den Biotopverbund?“ gibt es nicht. Almen sind selbst wertvolle Lebensräume und können gleichzeitig wichtige Verbindungen zwischen verschiedenen Naturflächen schaffen.
Die entscheidende Frage ist daher vielmehr:
Was braucht der Biotopverbund von unseren Almen?
Gemeinsam für eine vielfältige Region
Das Regionalmanagement Murau Murtal setzt sich gemeinsam mit regionalen Partnerinnen und Partnern für eine zukunftsfähige und lebenswerte Region ein. Der Austausch zwischen Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Jagd, Naturschutz und Regionalentwicklung ist dabei besonders wichtig.
Denn eine vielfältige Landschaft ist ein Gewinn für alle. Sie bietet Lebensraum für Pflanzen und Tiere, stärkt unsere Region und trägt dazu bei, dass Murau Murtal auch in Zukunft ein besonderer Lebensraum bleibt.


