Steigende Temperaturen führen besonders in Orts- und Stadtkernen zu deutlichen Belastungen für Mensch, Umwelt und Infrastruktur. Versiegelte Flächen, fehlende Beschattung und dichte Bebauung verstärken diesen Effekt zusätzlich. Mit der Maßnahme „Hitzeschutz in Orts- und Stadtkernen“ werden Gemeinden bei der klimafitten Gestaltung öffentlicher Räume unterstützt und das Bewusstsein für kühlende Maßnahmen wie Begrünung und Entsiegelung gestärkt.
Ziel der Maßnahme ist es, das Wissen und Bewusstsein zum Thema Hitzeschutz bei Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern sowie bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Gemeinden und Behörden zu erhöhen. Gleichzeitig soll die Bevölkerung für die Bedeutung von Bäumen, Begrünung und entsiegelten Flächen sensibilisiert werden, um konkrete Maßnahmen in Planung, Bau und Bestand nachhaltig zu verankern.
- Durchführung von Fachveranstaltungen und Schulungen für Gemeinden und Behörden zu Hitzeschutz und klimaangepasster Planung
- Organisation von Fachexkursionen zu gelungenen Beispielen im Bereich Stadtgrün, Beschattung und Entsiegelung
- Vermittlung von Wissen zu Bäumen im öffentlichen Raum, Mikroklima und geeigneten Baumarten
- Erarbeitung von Konzepten für schattenspendende Begrünung von Straßen, Plätzen, Parkflächen und Haltestellen
- Förderung von Entsiegelung sowie Begrünung von Fassaden und Dachflächen
- Entwicklung von Entscheidungsgrundlagen für klimaangepasste Planung in Gemeinden
- Durchführung öffentlicher Informationsveranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger
- Bewusstseinsbildung zum Erhalt von Bäumen auch in privaten Gärten
- Begleitende Öffentlichkeitsarbeit über regionale und digitale Kanäle
- Einbindung von Praxisbeispielen und Expertinnenwissen in kommunale Planungsprozesse


