Starke Projekte für das Jahr 2021 in der Region Murau Murtal

In der Steiermark ist mit dem 1. Jänner 2018 das österreichweit erste Landes- und Regionalentwicklungsgesetz in Kraft getreten, mit dem die Regionalentwicklung nochmals einen zusätzlichen Schub bekommen hat. Das Arbeitsprogramm für das Jahr 2021 wurde nun am 16. Oktober 2020 in der Regionalversammlung beschlossen.


In der Steiermark ist mit dem 1. Jänner 2018 das österreichweit erste Landes- und Regionalentwicklungsgesetz in Kraft getreten, mit dem die Regionalentwicklung nochmals einen zusätzlichen Schub bekommen hat. So können seit dem Jahr 2018 jährlich nun regionale und interkommunale Projekte, die die Stärkung der Region Murau Murtal vorantreiben, finanziert werden. Das Arbeitsprogramm für das Jahr 2021 wurde nun am 16. Oktober 2020 in der Regionalversammlung beschlossen.

Die mit dem Steiermärkischen Landes- und Regionalentwicklungsgesetz (StLREG) geschaffene neue gesetzliche Grundlage stärkt die regionale Eigenverantwortung mit geregelten Finanzen, modernen Strukturen und klare Verantwortlichkeiten ungemein. Rund 1,4 Millionen Euro stehen der Region Murau Murtal für das Jahr 2021 als Eigenmittel zur Verfügung, mit denen verstärkt Projekte zur Weiterentwicklung der Region als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum vorangetrieben werden können.
Für das Arbeitsprogramm 2021 wurden viele tolle Projekte entwickelt, die in weiterer Folge – in Abstimmung mit dem Regionalvorstand – nach formalen und inhaltlichen Kriterien begutachtet wurden. Ebenso werden im kommenden Jahr bestehende erfolgreiche Projekte weitergeführt, die die Region Murau Murtal noch lebenswerter machen. Das fertige Arbeitsprogramm wurde nun in der Regionalversammlung beschlossen. Die Regionalversammlung ist ein Gremium, das sich aus allen 34 BürgermeisterInnen der Bezirke Murau und Murtal, den regionalen Abgeordneten und BundesrätInnen sowie den Interessensvertretungen und Kammern zusammensetzt.

Projekte für 2021 beschlossen

Ein Schwerpunkt im Arbeitsprogramm 2021 wird dem Thema „Regionale Mobilität“ gewidmet. Dabei geht es zum einen um bedarfsorientierte zielgruppenspezifische regionale Mobilitätsangebote, wie etwa die Nightline, die Nachtbuslinie für die Jugend der Region. Zum anderen werden die Verdichtung von hochqualitativen, durchgängigen und sicheren Radrouten sowie umfassende bewusstseinsbildende Maßnahmen zur Schaffung positiver Rahmenbedingungen für den Radverkehr angestrebt. Mit dem großregionalen Imageprojekt werden die Stärken der Region Murau Murtal nach Innen und nach Außen getragen. Man möchte aufzeigen, dass die Symbiose aus Lebens- und Wirtschaftsraum hier in Österreichs starker Region funktioniert. Denn die Region Murau Murtal hat international erfolgreiche und innovative Unternehmen vorzuweisen und auch die natur- und kulturräumlichen
Gegebenheiten verstärken die Attraktivität als Lebensraum. Daher sind die Ziele des Projekts vornehmlich die Steigerung der regionalen Identität und die Sichtbarmachung
der Stärken der Region. Auch Projekte im Bereich Wirtschafts- und Standortentwicklung, für die jeweiligen Bezirke Murau und Murtal, werden mit Mitteln
aus dem StLREG finanziert. Überdies gilt es, das regionale Vorzeigeprojekt der Wirtschaftsinitiative Kraft. Das Murtal mit all ihren Aktivitäten weiterhin zu fördern.
Einen großen Schwerpunkt im APRO 2021 stellt auch das Themenfeld „Klima- und Umweltschutz“ dar. Dabei werden die diesbezüglichen Bestrebungen der Klima- und
Energiemodellregionen (KEM) in der Region Murau Murtal – der KEM Holzwelt Murau und der KEM Murtal – weiter vorangetrieben und intensiviert. Von den Schwerpunkten
in Richtung Klimaneutralität, Steigerung der Energieeffizienz in Gebäuden, Prozessen und Mobilität sowie von der In-Wert-Setzung der reichlich verfügbaren und noch
ungenutzten Potentiale an erneuerbaren Energien und begleitenden bewusstseinsbildenden Maßnahmen soll nicht nur das Klima profitieren, sondern auch
die regionale Wirtschaft und Bevölkerung. Im Projekt „Regionale Wertschöpfung durch innovative Klärschlammverwertung“ ist man im Zuge eines Forschungsprojektes
weiterhin daran, den Klärschlamm sinnvoll regional inwertzusetzen. Im Rahmen der Regionalversammlung hielt Landtagspräsidentin LAbg. Manuela Khom,
Vorsitzende der Region Obersteiermark West, fest:

„Unsere Regionalentwicklungsprojekte tragen zur Stärkung unserer Region Murau Murtal als attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum sehr zielführend bei. Gerade in den Bereichen Wirtschafts- und Standortentwicklung sowie Umwelt- und Klimaschutz haben wir bereits viele Hausaufgaben vorbildlich gemacht und befinden uns auf einem ausgesprochen positiven Weg, den es weiter zu verfolgen gilt.“